Werbung im öffentlichen Raum

Episode 06 I November 2019

Worum geht es in dieser Folge?

Werbung umgibt uns nicht nur im Internet tagtäglich und ununterbrochen. Jedes Mal, wenn wir das Haus verlassen, sind wir mit ihr konfrontiert - ob großformatige digitale Werbeanlagen, Plakate an Zäunen, sich drehende Litfaßsäulen, sogenanntes “Fahrgastfernsehen” in der Bahn, an Bushäuschen, auf Bussen selbst, Hinweise unter Uhren ... wir könnten diese Aufzählung endlos fortsetzen.

 

Werbung überlagert oft die eigentliche Gestaltung der Stadt - der öffentliche Raum ist durchsetzt von Werbung und sie ist kaum wegzudenken. Oder doch? In Berlin setzt sich die Initiative “Berlin werbefrei” dafür ein und selbst Teile der Verwaltung räumen einer werbefreien Stadt Zukunftsperspektiven ein. Aber - was ist eigentlich genau Werbung? Was unterscheidet Werbung von Information? Und gibt es “gute” und “schlechte” Werbung? Wer darf darüber entscheiden, wo welche Werbung hängt? Und was sagt die Werbebranche selbst dazu?

Um uns diesen Fragen zu nähern, haben wir uns mit den Mechanismen der Werbung beschäftigt und uns den Umgang der Verwaltung mit Außenwerbung in Berlin einmal genauer angeschaut. Dafür haben wir mit Claudia Reich-Schilcher aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und mit Vicki von der Initiative “Berlin werbefrei” gesprochen. Die Werbeindustrie, darunter der Zentralverband der Außenwerbung und der Berliner Platzhirsch, die Wall AG, wollte sich unseren Fragen leider nicht stellen. Trotz vieler Antworten und interessanten Fakten bleiben aber natürlich auch einige Fragen offen oder lassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven auch unterschiedlich beantworten.

 

@2019 Raumcast 

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